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Zeichnungen? Zeichnungen.

Veröffentlicht am Freitag, 11 April, 2014 um 1:35 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Zeichnungen.

Hallo liebe Kinder. Hier mein neustes Video, das alles zeigt, das ich im Monat März dieses Jahres gezeichnet habe. Ich mache solche Bilanzvideos nun seit Januar, aber auf dieses hier bin ich besonders stolz. Dieses Mal sind nicht nur Skizzen auf Papier zu sehen, sondern auch digitale Zeichnungen und gepinselte Angelegenheiten.

Viel Spaß!

 

 

Und falls Ihr Lust auf mehr davon habt, schaut entweder immer am Monatsanfang auf meinem Kanal vorbei oder seht euch die Videos vom Januar und Februar an. Wenn ihr genau hinseht, seht Ihr ja so wie ich, dass es ein paar Veränderungen/Entwicklungen gegeben hat.

 

Beste Grüße, Athari aka der Kosmos und alle Zeit der Welt, symbolisert durch einen alten Stiefel, der einen mächtigen Wasserfall hinabstürzt.

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Ein paar Gedanken zum Aktzeichnen

Veröffentlicht am Donnerstag, 30 Januar, 2014 um 11:59 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Freizeit, Zeichnungen.

Hallo liebe Kinder, ich hab hier schon viel zu lang nichts mehr geschrieben, also kommt hier ein neuer Beitrag von mir.

Letzten Sommer war ich noch arg gegen die Idee, zu Aktzeichenkursen zu gehen. Das könne man sich doch nicht leisten und sei dazu völlig unnötig, denn immerhin laden viele Menschen entsprechende Bildlein ins Internet hoch – gerade für lernende Künstler, das heißt verschiedene Posen aus mehreren Winkeln etc..

Dabei kamen unter anderem solche Bilder heraus.

Aktstudien nach Fotos, nebst desinteressierten Katztiers, das mit Namen Taigi heißt

Bei einer Mappenberatung an meiner Traumuni jedoch bemerkten die Dozenten sofort, dass ich von Fotovorlagen abgezeichnet hatten. Ihr Rat: Ich solle mehr von echten Menschen abmalen, so lerne man das viel besser.

Was also tun? Günstige Angebote gab es auf den ersten Blick nicht, Angebote der Volkshochschulen gingen von 100 Euro pro Wochenende aufwärts! Einige rieten mir, ich solle meine Freunde fragen, ob sie nicht nackt Modell stehen wollten, aber das ging mir dann doch so weit.

Nun, nach etwas längerer Suche fand ich dann schließlich bezahlbares. Dabei kann man meistens mit 5 Euro die Stunde rechnen. Hier ein paar Beispiele, was in Berlin so angeboten wird.

http://www.aktsalon.de/angebot_d.html
http://www.kunstgut.com/preise.htm
http://www.aktinstitut.de/fees/
http://www.parkgalerie-berlin.de/Atelierprogramm.htm#Akt
http://www.drsketchy-berlin.de/
http://www.bz-berlin.de/kultur/kunst/kunstkurse-mit-aktmodel-und-whiskey-article1660845.html

Bei den ersten drei Orten war ich schon mal gewesen und zu zwei von diesen gehe ich immernoch wöchtentlich hin.

Der erste Abend war für mich erstmal zeichnerisch ein Fall auf die Schnauze, die Posen dauerten nur 12 Minuten und das kam mir damals noch viel zu kurz vor. (Für die Sachen zuhause hab ich mindestens ne halbe Stunde gebraucht!) Aber bereits beim zweiten Abend ging das schon besser, obwohl (oder gerade weil) die Posen da viel kürzer waren – teilweise sogar nur eine Minute lang. Die Hände schmerzen davon – aber man lernt sehr viel.

(Ergebnisse meines zweiten Aktzeichnen-Abends)
Ergebnisse meines zweiten Aktzeichnen-Abends

(Ergebnisse nach einem halben Monat, mit 2 Besuchen die Woche)
Ergebnisse nach einem halben Monat (mit 2 Besuchen die Woche)

Der Lerneffekt ist einfach enorm und ich bereue es sehr, dass ich nicht schon ein halbes Jahr eher damit angefangen habe. Wer professionell zeichnen will, kommt am Aktzeichnen einfach nicht vorbei. So schreibt der Animator Richard Williams , dass man, selbst wenn man lediglich vorhat, Cartoon-Karnickel zu animieren, Aktzeichnen beherrschen muss. Einer der besten Zeichner, mit dem ich mich an einem dieser Zeichenabende mal unterhalten habe, meinte: Man lernt dabei, zu sehen.

Besonders hat es mir das Aktsalon angetan. In ruhiger Atmosphäre zeichnen da sowohl Anfänger als auch Profis, die so gut sind, dass sie schon Bücher darüber herausbringen könnten (aber sich bei derartigen Komplimenten immer seehr bescheiden geben). Sowohl Menschen, die sich das Kreative zum Beruf gemacht haben oder das noch machen wollen, als auch welche, die es als Hobby tun. Die Atmosphäre ist super, beim Zeichnen spielt abwechslungsreiche Musik, in den Pausen gibt es für alle Kekse und Tee und da man sofort ein gemeinsames Gesprächsthema hat lernt man jedes Mal neue Leute kennen. Die Models ziehen sich dann kurz wieder an und schauen sich mit einem Lächeln auf dem Gesicht einige Bilder an. Man sieht an jedem Tisch andere Techniken – Stifte, Kohle, Tinte, stinknormale Filzstifte, Pinsel und Aquarellfarben, und einer malt sogar auf einem Tabletcomputer. Alles in allem ziemlich inspirierend.

Und an die Nacktheit gewöhnt man sich auch ziemlich schnell. Irgendwann geht das so weit, dass man mit jemandem ganz normal Smalltalken kann – während der sich gerade nach einer Pause auszieht – und es einfach völlig egal ist.

Das dazu. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in diese merkwürdige Welt geben. Wer es ausprobieren will – beim Aktsalon kostet ein Probeabend 5 Euro.

Beste Grüße, Athari alias zwei Enten namens Gabi oder auch ein ordinärer Holzschemel in einer Berghütte, deren kleinstes Fenster gen Westen zeigt und sich viele Gedanken über das Universum macht.

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Yumee Themen vom 14.08.2013

Veröffentlicht am Samstag, 17 August, 2013 um 0:22 von Bernd.
Kategorien:Allgemein, Bernd, Yumee.

Yumee 14.8.2013Angefangen hat der Yumee diesmal mit einer kleinen Einführung in „After Effects“
In den 30 Minuten wurde am Beispiel eines Intros gezeigt wie einfach man in After Effects eine Schrift so erscheinen lassen kann, dass es aussieht als würde sie gerade geschrieben. Zum Ende wurde auf Wunsch noch gezeigt wie man eine Fläche wie Glas zerspringen lassen kann.

Das erste große Thema ist unser Besuch im Filmmuseum. Am 14.9.2013 feiert das Filmmuseum Düsseldorf sein 20 jähriges bestehen mit allerlei Attraktionen und wir werden ab 14 Uhr teilnehmen. http://www.duesseldorf.de/filmmuseum/aktuelles/20_jahre_fm.shtml

Danach wurden einige Infos zu Youtube besprochen.

– InVideo-Programmierung jetzt auch auf Mobilgeräten http://youtubecreatorde.blogspot.de

– Playbook Version 4 ist verfügbar https://www.youtube.com/yt/playbook/de/index.html

– Vorstellung von Youtube „On the Rise“ http://www.youtube.com/yt/creators/de/on-the-rise.html

– Live Streaming möglich von 1000+ Abonnenten auf 100+ runtergesetzt.
(Leider ist das Live Streaming in Deutschland derzeit nicht möglich)

– Youtube Abobutton kann jetzt auf externen Webseiten eingebaut werden. https://developers.google.com/

In der darauf folgenden Besprechungsrunde ging es um die Themen

– Erfahrungsberichte Youtubertreffen Berlin und Köln

– Gamescom

– Videoday

– Videoday Academy

– Videocamp in Berlin

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Wo ist Bernd?

Veröffentlicht am Montag, 22 April, 2013 um 7:00 von Bernd.
Kategorien:Allgemein, Bernd, Yumee.

Wo ist Bernd? Das fragen Pina und Saadet immer und das ist eine gute Frage.
Wo bin ich?
Ich habe meinen Blog und erst recht mein Youtubekanal in letzen Monaten bzw letzem Jahr sehr vernachlässigt. Die Zeit die ich hatte habe ich ins Yumee (Youtube User Meeting) gesteckt. Dieses 2011 mit zwei Freunden gestartete Projekt ist im letzen Jahr extrem gewachsen. Am meisten gefällt mir, dass wir nicht mehr nur eine Hand voll Leute sind sondern wir bei jedem Treffen zwischen 15 und 30 Leute dabei haben.

Weiterhin haben wir unseren Treffpunkt vom DRK zum „Pfarrzentrum Heilige Dreifaltigkeit“ gewechselt. Diese Entscheidung hatte zwei Gründe. Erstens sind wir wie eben erwähnt mehr Leute geworden und im Raum vom DRK wurde es etwas eng. Unser Hauptgrund für den Wechsel ist aber die Drehgenemigung gewesen die wir im Pfarrzentrum dabei bekommen. Der Wechsel hat leider auch zur Folge, dass wir nicht mehr auf das Equipment vom DRK zurückgreifen können. Das fängt an bei Mehrfachsteckdosen geht über Internet bis hin zu einem Beamer den wir uns besorgen mussten.

Besonders hat mich in letzer Zeit gefreut, dass man auf uns Aufmerksam wird. Jetzt nicht nur Youtuber sondern auch die Presse (Die große Reportage auf RTL) hatte uns bezüglich eines Beitrages angesprochen. Es ist zwar nichts daraus geworden, aber allein die Tatsache, dass AZMedia über uns gestolpert ist bei ihren Recherche freut mich sehr.

Dieses stolpern haben wir vermutlich der „European Web Video Academy“ (http://ewva.eu) zu verdanken. Diese Academy die auch den WebVideoPreis und die Videocamps organisieren haben uns z.B. auch gerade ermöglicht ein Video für ihren Kanal zu erstellen. Dies haben wir beim letzen Yumee im April erfahren und direkt an Ort und Stelle umgesetzt. Wollt ihr es sehen? Ich werd es unter diesen Beitrag einbetten.

Noch ein paar Sachen zum Thema Bernd und Youtube. Derzeit helfe ich noch meinem Bruder beim renovieren seiner neuen Wohnung, die zu meiner großen Freude direkt neben meiner ist. Sobald das erledigt ist habe ich Youtube ganz oben auf meiner todo Liste. Ich habe immer noch die Videoaufnahmen vom Japantag 2012 die mal geschnitten werden müssen. Ich denke ich werde auf der Dokomi am 18. und 19.5. noch ein paar zusätzliche Interviews machen und ein gemeinsames Video daraus erstellen. Der Mai ist sowieso so ein Youtube Monat, da ist der XXL Tuberday am 11.5.  und das Videocamp am 24.5 und 25.5. und nicht zu vergessen der Webvideopreis am 25.5. Leider kolidiert das mit dem Japantag der dieses Jahr auch am 25.5. ist, das finde ich sehr schade.

 

So nun noch das eben versprochene Video und ich hoffe das ich mich bald wiede bei euch melde.

Wer möchte kann mir gerne auf Twitter folgen https://twitter.com/BluedaiMedia

 

P.S. Kommentare müssen leider derzeit aufgrund von 25000 Boteinträgen pro Tag deaktiviert sein. Feedback bitte per Twitter, youtube, facebook oder wie ihr mich sonst so erreicht.

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Lügendetektor war gestern!

Veröffentlicht am Mittwoch, 20 Februar, 2013 um 16:05 von Lisa.
Kategorien:Allgemein, Lisa.

Schon gewusst? Die menschliche Muskulatur gibt in Zusammenarbeit mit dem Gehirn auf sehr schnellem und einfachem Wege preis, ob ein Mensch lügt oder nicht.

Das ist freilich eine sehr gewagte und vor allem verallgemeinerte Aussage. Wie ihr wisst, komme ich beruflich gesehen aus dem medizinischen Bereich und möchte euch heute diesen meines Erachtens sehr interessanten Zusammenhang erläutern.

Ergebnisse von „Lügendetektoren“, wie man sie kennt, bauen vor allem auf Tests von Atemfrequenz, Blutdruck, Puls und Hautwiderstand, die sich in Stresssiuationen, wie eben beim Erzählen einer Lüge, entsprechend verändern. Die Rede ist hier hauptsächlich von psychischem Stress. Einige Polygraphen (so nennt man besagte Geräte in Fachkreisen) reagieren auch auf – und hier kommen wir zum Thema – Muskelzittern.

Genau wie Atemfrequenz, Blutdruck, Puls und Hautwiderstand wird auch die Muskulatur unter Stress negativ beeinflusst. In Extremsituationen kann sich das durch das Zittern z. B. der Hand zeigen, jedoch kontrahiert die Muskulatur, wenn überhaupt, nicht sofort in jeder kleinen Stresssituation. Wir zittern ja schließlich nicht gleich, wenn wir uns mit der kleinen Notlüge „Es geht mir nicht gut.“ für eine Party entschuldigen, auf die wir einfach nur keine Lust haben. Trotzdem wirkt sich schon diese kleine Unwahrheit als Stress auf unsere Muskeln aus, Reaktionszeit und Kompensationskraft werden herabgesetzt.

Was das genau bedeutet, zeigt ein kleiner, recht einfacher Test – der sogenannte „O-Ring-Test“. Dieser hat sich sogar so weit etabliert, dass er in der Psychologie eingesetzt wird, um bei der Diagnose und Behandlung von Patienten zu helfen. Praktischerweise sind keine teuren Geräte oder umständlichen Messmethoden nötig. Der Proband wird gebeten, mit dem Daumen und dem Zeigefinger einer Hand einen möglichst runden, geschlossenen Kreis zu formen. Der Testende fährt nun mit beiden Zeigefingern in diesen O-förmigen Ring und versucht mit einer kurzen, gezielten Bewegung den Ring zu öffnen. Ist der Proband entsannt, sollte der Ring nicht zu öffnen sein. Unter Stress, zum Beispiel eben beim Aussprechen von Unwahrheiten, wird sich der Ring öffnen oder mindestens unstabil werden, denn wie oben erklärt, werden Reaktionszeit und Kompensationskraft herabgesetzt. Das heißt, der Proband kann in dem Moment, in dem der Testende den Ring zu lockern versucht, nur langsam und vor allem zu wenig Gegenkraft in den Muskeln erzeugen – der Ring öffnet sich.

Ich habe erst nicht glauben können, dass dieser Test tatsächlich so einfach und eindeutig sein soll. Eine Bekannte von mir ist studierte Psychologin und Psychotherapeutin und hat ihn mir auf meinen Wunsch hin vorgeführt. Wir begannen wie oben beschrieben, ich formte den Ring und sie legte ihre Zeigefinger darum. Dann sollte ich ihr sagen wie ich heiße. „Mein Name ist Lisa.“, sagte ich und der Ring blieb fest und stabil geschlossen, als sie auf meine Aussage hin versuchte, ihn zu lösen. „Und nun sag mir, du würdest z. B. Anne heißen.“ „Mein Name ist Anne.“, sagte ich diesmal und konzentrierte mich in Erwartung ihres Öffnungsversuches auf meinen Ring. Sie zog erneut, natürlich mit gleichem Kraftaufwand und ich musste zusehen, wie die Muskeln nachgaben und sich meine Finger sofort öffneten, obwohl ich sicher war, dass ich sie genauso fest geschlossen hielt wie zuvor. Ich war völlig perplex und wir haben den Test noch ein paar Mal mit anderen Aussagen wiederholt – immer mit demselben Ergebnis. Erstaunlich oder?

Natürlich muss gesagt sein, dass so ein Test leicht beeinflussbar ist. Krankheiten, Erschöpfung, Müdigkeit, Nahrungskarenz, Flüssigkeitsmangel, elektrische und magnetische Felder (Computer, Batterien, Magnetkarten, Quarzuhren), Alkohol, Nikotin und andere Drogen bzw. Chemikalien können Reaktionszeit und Kompensationskraft der Muskulatur ebenfalls beeinflussen und das Ergebnis somit verfälschen.

Aber ist es nicht interessant, wie unser Körper hinter den sichtbaren Kulissen reagiert? Mir gefällt die Idee, andere mit diesem kleinen Test theoretisch beim Lügen ertappen zu können.

😉

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Ausbruch aus dem Irrenhaus

Veröffentlicht am Sonntag, 17 Februar, 2013 um 15:15 von Lisa.
Kategorien:Lisa, Spielvorstellung.

Wie ich euch ja in meiner Vorstellung schon erzählt habe, bin ich Zockerweibchen mit Herz und Seele. Ihr dürft von mir in Zukunft ein paar Vorstellungen aus der Gamebranche erwarten. Es werden bekannte, aber auch unbekannte Titel dabei sein. Hier lautet mein Motto: Nur, was mir selber gefällt, empfehle ich auch weiter. Und damit kommen wir schon zum ersten Game.

 

Spielvorstellung: Edna bricht aus

Edna bricht aus

In diesem Point-and-Click-Adventure schlüpft ihr in die Rolle des für verrückt erklärten Mädchens Edna. Ihr wacht in der Gummizelle eines Irrenhauses auf, ohne Erinnerungen, ja eigentlich ohne alles. Das einzige, was ihr besitzt, ist euer blauer Stoffhase namens Harvey, der euch im Spiel mit Rat und Tat zur Seite steht. Edna ist trotz fehlender Erinnerungen fest davon überzeugt, nicht verrückt zu sein und versucht nun mit eurer und Harveys Hilfe der Anstalt zu entkommen.

Zur Handlung sei so viel gesagt: Nach und nach klären sich Ednas Vergangenheit und der Grund für ihr Einsitzen in der Anstalt auf. Ich habe das Spiel selbst noch nicht durchgespielt, weiß somit weder um die gesamte Handlung noch um das Ende des Spiels Bescheid. Allerdings bin ich schon jetzt so begeistert von diesem Game, dass ich es euch einfach empfehlen muss.

Ihr kämpft euch also mit Edna und Harvey durch die Irrenanstalt, indem ihr alle möglichen Dinge, die ihr findet mit allen möglichen Objekten und erkundeten Umgebungen kombiniert und den lustigen kleinen Dialogen der Charakter lauscht. Der Mix aus Knobelei, Humor, Adventure und die niedliche Grafik halten mich nach wie vor im Bann des Spiels. Kopfzerbrechen und Schmunzeln garantiert!

Spielstart

Spielbeginn: Ihr wacht erinneringslos in einer Gummizelle auf, mit nichts als einem Stuhl, einem Tisch und eurem besten Freund Harvey, dem blauen Stoffhasen. Jetzt geht es ans Kombinieren und Ausprobieren. Nervt ruhig auch den Wachposten vor eurer Zellentür, vielleicht lohnt es sich.

Oberfläche

Hier seht ihr die Spieloberfläche: Rechts euer Inventar mit allen gesammelten Gegenständen, links die für jedes Objekt zur Verfügung stehenden Optionen. Ihr könnt grundsätzlich alles mit allem kombinieren und habt zusätzlich noch die unten sichtbaren Optionen „Ansehen“, „Nehmen“, „Reden“ und „Benutzen“. Das ist auch schon alles. Das Prizip ist einfach, der Spielspaß trotzdem riesig!

Dieses Game ist meiner Meinung nach sowohl für die Kleinen als auch Großen unter uns bestens als Knobeltrainer und Stimmungsaufheller geeignet. Wenn ihr euch das Spiel noch etwas genauer ansehen wollt, schaut euch doch in der folgenden Playlist ein bisschen um.

Edna bricht aus ist für wenig Geld für den PC und seit neustem auch für das iPad zu haben. Definitive Empfehlung meinerseits! Ich besitze die iPad-Version und habe mir damit schon so manchen regnerischen, langweiligen Sonntag versüßen können.

 


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Bescherung mit drei Köpfen

Veröffentlicht am Donnerstag, 27 Dezember, 2012 um 18:25 von Athari.
Kategorien:Athari, Zeichnungen.

Hallo liebe Kinder, könnt Ihr euch ein Wesen mit drei Köpfen, zwei Rümpfen, zwei Armen und sechs Beinen vorstellen? Nein? Gleich schon, denn der irre Zensurium hat so ein Viech aus Ton (aus verdammtem TON!!!) erschaffen. Genaueres seht ihr unter anderem in diesem Video:

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Fiese Kostenfalle

Veröffentlicht am Sonntag, 8 April, 2012 um 7:34 von Lisa.
Kategorien:Allgemein, Lisa.

Wer kennt sie nicht? Diese aufdringlichen, wenn auch teilweise sogar sehr freundlichen Menschen am Telefon, die einem scheinbar für umsonst diverse Zusatzoptionen für den bestehenden Vertrag aufschwatzen wollen.

„Auf sowas fall‘ ich nicht rein!“, denkt ihr? Seid euch da mal nicht so sicher. Bis vor kurzem dachte auch ich, ich sei immun gegen die wahrheitsverzerrende, hinterhältige Werbung dieser penetranten Callcentermitarbeiter. Doch dann wurde ich mehrmals täglich mit Anrufen belästigt und obwohl ich das Ganze eigentlich aussitzen wollte, da ich ahnte, worum es ging, nahm ich den Anruf schließlich entgegen. Nein sagen wollte ich und dann auflegen.

Eine nette Ausländerin, die ich kaum verstand, erzählte mir etwas von wegen „schon so lange Kundin bei uns“, „Ihre Fremdnetzkosten senken“, „Sie zahlen dann einen niedrigeren Monatspreis“ und „ohne Vertragsverlängerung“. Auf den ersten und zweiten Blick, gab es daran nichts Verfängliches, und obwohl ich anfangs noch nein sagen wollte, dachte ich mir, warum nicht? Es bringt dir keinerlei Nachteile. Gesagt, getan, Option gebucht.

Erst in den Stunden nach dem Anruf kam mir das Ganze immer seltsamer vor. Seit wann rufen Mobilfunkanbieter an, um Geschenke zu verteilen? Seit wann senken sie freiwillig einen Monatspreis? Also habe ich auf der Website des Anbieters die Zusatzoptionen recherchiert und siehe da, es fand sich eine, die mit viel Fantasie und Wahrheitsverdrehung dem entsprach, was mir die hinterlistige Beraterin am Telefon erzählte. Die Website klärte mich allerdings freundlicherweise auf, dass ich einen monatlichen Zuschlag zahlen muss. Ich dachte, ich müsste vor Wut platzen. Am nächsten Werktag spurtete ich in einen Shop, in dem man mir immerhin sagen konnte, dass das Ganze mit einem kostenlosen, telefonischen Widerruf bei der Kundenhotline rückgängig zu machen sei. Fünf Minuten später war ich die Option wieder los und um eine Entschuldigung des Kundenbetreuers reicher. Immerhin.

Ihr glaubt immer noch, ihr würdet nie in so eine Kostenfalle tappen? Nun gut, aber seid gewarnt, diese Leute sind ausgebildete Kundenfänger. Sie lullen einen regelrecht mit verdrehten und verzerrten Fakten ein, wählen zweideutige Formulierungen, die oberflächich gesehen sehr eindeutig wirken. Ein unachtsamer, naiver Moment und ihr habt den Salat. Ob die von denen betriebene Werbung rechtens ist, wage ich arg zu bezweifeln, aber für meinen Teil habe ich folgende Schlüsse auf dieser Sache ziehen können:

  • am besten gar nicht erst ans Telefon gehen
  • sich Angebote immer schriftlich zuschicken lassen
  • notfalls vom mindestens zweiwöchigen Widerspruchsrecht Gebrauch machen

Lernt aus meinem Fehler und lasst euch gar nicht erst einfangen!

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Kurze Vorstellung

Veröffentlicht am Samstag, 31 März, 2012 um 12:23 von Lisa.
Kategorien:Allgemein, Lisa.

Hallo, mein Name ist Lisa und ich möchte als neue Autorin hier versuchen, etwas frischen Wind in den Blog zu bringen. Eines gleich vorweg: Ich kenne mich mit Youtube, Conventions und Programmierung überhaupt nicht aus, werde mich also mit ganz anderen Themen beteiligen.

Zu meiner Person ist zu sagen, dass ich eine 22-jährige, etwas durchgeknallte, kleine Chaotin bin. Derzeit besuche ich eine Schule für Physiotherapie und schlage mich dort so durch die unheimlich interessante, aber extrem schwere Ausbildung. In meiner Freizeit (wenn ich denn mal welche habe) verwandle ich mich manchmal in einen kleinen Nerd, der nur Games und Technik im Kopf hat. Andererseits bin ich aber auch ein recht naturverbundener Mensch und interessiere mich sehr für Fotografie und Bücher.

Ich würde mich zusammenfassend, um es mal positiv auszudrücken, als sehr vielseitig bezeichnen, also lasst euch überraschen, was an Posts so auf euch zukommt.

Beste Grüße, Lisa

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Hässlich? – Selbstmord! – Eine Twittergeschichte

Veröffentlicht am Mittwoch, 23 November, 2011 um 14:55 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Freizeit, Twitter.

Guten Tag liebe Kinder.

Ich habe heute sehr wahrscheinlich Pink Fluffy’s Tag verdorben, aber man erwartet echt nicht jeden Tag, auf Twitter so etwas zu lesen.

Screenshot von Fluffy's Tweets. Inhalt Tweet1: grad hässliche Menschen gesehen.. ja, ich weiß, kann sicher keiner malen.. aber wozu gibt es denn bitte Selbstmord!!!(...); Inhalt Tweet2: und wenn ich hässlich sage, meine ich menschenunwürdig abgrundtief grauenhaft hässlich!! bin da ja normal echt tolerant.. aber sowas.. igitt

Hässliche Menschen sollen also Selbstmord begehen? Eine höchst fragwürdige Aussage.

Ich hab persönlich nichts gegen Pink_Fluffy. Wie der Screenshot zeigt, folge ich ihr, und folge ihr immer noch. Ich bin jetzt niemand, der losschreit: „Mann die Fluffy die ist voll asozial, ich entfolg die jetzt, macht alle mit“. Stattdessen hab ich die betreffenden Tweets an meine paar 130 Follower retweetet und darüber getwittert. Wie erwartet äußerten sich die ersten meiner Follower dazu, die ersten Antworten kamen bei Pink_Fluffy an, die sich darauf hin sehr verärgert zu Wort meldete. Man dürfe das doch nicht so ernstnehmen. „Get a life“ hieß es auch. Mehr werde ich von ihr nicht zitieren, da an ihren Äußerungen klar und deutlich die Art Wut erkennbar ist, die einen dazu veranlasst, Dinge von sich zu geben, die man hinterher vielleicht bereut. (In dem Fall, ihre Kritiker einfach als dumm zu bezeichnen.) Eine Followerin von ihr bestätigte, dass sie manchmal zur „Rage_Fluffy“ werden kann. Ist es denn nicht auch moralisch fragwürdig von mir, wenn ich zulasse, dass ein Mensch in diesem Zustand dem Zorn des Internets ausgeliefert ist? Habe ich Fluffy digital ans Messer geliefert?

Sehr wahrscheinlich hasst Pink_Fluffy mich jetzt. Das habe ich mit Bedauern in Kauf genommen, als ich über ihre heutigen Tweets getwittert habe. Aber ich hätte das bei jeder Person getan und hab da keine Ausnahme gemacht. Ja, ich wollte einen Shitstorm. Vom ganzen Herzen sogar.

Auch wenn so ein Shitstorm noch nicht ganz erfolgt sind, klare Symptome zeigen sich bereits: Kritiker, die mein Entsetzen über die betreffenden Tweets teilen, die kommentieren und verbreiten; beleidigende Antworten sowohl von der kritisierten Person als auch von Kritikern (beides absolut nicht wünschenswert); der Einsatz von Fanboys (immerhin hat Pink_fluffy um die fast 1000 Follower)… Eine öffentliche und infantile Streitausstragung, wie man sie unter einem Shitstorm versteht.

Nun, so infantil hab ich es nicht gewollt, aber das ließ sich nicht vermeiden. Was Pink_Fluffy meiner Meinung nach tun sollte: Sich, nachdem sie sich wieder beruhigt hat, hinstellen und sich für die beiden Tweets entschuldigen. Das wäre in meinen Augen sehr aufrichtig und respektvoll von ihr. Das ist die Reaktion, die ich von ihr, seid ich die betreffenden Tweets gelesen habe, erwarte.

Man kann es für Übertreibung halten. Nicht umsonst hab ich meiner Twitterprofilbeschreibung „unausstehliche Miesepeterin“ drin stehen. Es ist nicht meine Absicht, Pink_Fluffy etwa mit Fackeln und Mistgabeln aus Twitter jagen zu wollen. Ich möchte, dass sich die Angelegenheit auf vernünftige Weise klärt. Wenn Pink_Fluffy die beiden Tweets nicht ernst gemeint hat, sollte sie das auch bitte auch in ihrem Interesse klarstellen und sich von den Äußerungen distanzieren.

Wahrscheinlich steh ich nun als Spaßbremse da, die etwas gegen freie Meinungsäußerung hat. Wenn die beiden Tweets in dem Fall nur Spaß waren, dann kamen sie so nicht rüber und waren sehr unglücklich formuliert, weil sie von labilen Menschen auf eine gefährliche Weise ernst genommen werden könnten. Neben all dem Nichternstgemeintsein dahinter – ein wenig Taktgefühl kann nicht zu viel verlangt sein.

Vielleicht kann mir Pink_Fluffy dann auch eines Tages verzeihen. Wer weiß. Darf ich ja nicht mehr so einfach erwarten denk ich mal.

Beste Grüße aus Berlin, Athari mit dem Hut

/Edit: Ein Twitterer namens SignorMacchina schreibt soeben: „Wer mit hin und wieder deftigen Sprüchen nicht umgehen kann, hat hier nicht wirklich was zu suchen…“
Nunja, wer mit Kritik nicht umgehen kann, wohl genauso wenig, oder? Nur um darauf mal einzugehen.
/2.Edit: Alles was ich wollte, war jemandem vor Augen zu führen, was er geschrieben hat. Nicht mehr und nicht weniger. Ist das zu verurteilen? Viele Twitterer behaupteten, den Tweet solle man nicht ernst nehmen, es sei nur ein Spruch – dann erklärt mir bitte: Was genau soll an „grad hässliche Menschen gesehen.. ja, ich weiß, kann sicher keiner malen.. aber wozu gibt es denn bitte Selbstmord!!!“ lustig sein? Wo ist die Pointe? Ist da nämlich keine, bleibt nichts als ein sehr sehr hässlicher Tweet. Vielleicht haben die meisten die Stelle meines Blogs überlesen, die Tweets seien „sehr unglücklich formuliert, weil sie von labilen Menschen auf eine gefährliche Weise ernst genommen werden könnten.“ Ich ergänz das mal auf eine ehrliche Weise. Diese Tweets haben MICH tief getroffen und verletzt und die Tatsache, dass Pink_Fluffy sich noch nicht davon distanziert hat, sondern nach Lust und Laune weiter den schöneren Dingen des Lebens frönt, anstatt sich auch nur einen Dreck darum zu scheren, schockiert mich nach wie vor. Tatsache ist: Ich bin manchmal leicht zu verletzen und kann nichts dagegen tun. Der Schlussfolgerung von Fluffy’s treuen Fans nach bin ich damit zu ignorieren, dumm und in Listen wie „Kopf>Tisch“ und „Leute, deren Account gesperrt gehört“. Herzlichen Dank.

3 comments.

Gesichter der Renaissance für alle – NOT

Veröffentlicht am Montag, 10 Oktober, 2011 um 10:39 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Freizeit.

Es riecht nach Gurken. Ich sitze kauend vor meinem Netbook und versuche, den Din A3-Scanner vor mir dazu zu bringen, eine zwei Tage alte surreale Bleistiftzeichnung einzuscannen. Meine Lieblingstante, die gerade zu Besuch in Berlin ist, fragt mich im vorrübergehen: „Hast du deinen Kommentar [sie meint diesen Blogeintrag] schon geschrieben?“ – „Das mache ich heute noch“, entgegne ich. „Ich auch“, sagt sie etwas bitter und geht von dannen.

Es geht um gestern, Freitag den 7.Oktober 2010. Bis zum 20.November findet in Berlin im sog. Bodemuseum (was auch immer Bode heißt) die Kunstausstellung „Gesichter der Renaissance“ statt, wo auch ein Werk von Leonardo da Vinci, „Die Dame mit dem Hermelin“ zu sehen ist – ein wahres Highlight für Kunstkenner (zu denen ich mich nicht zähle). (Hintergrundlinks findet ihr hier und hier)

Ich und Lieblingstante wollten mit einer Bekannten aus Jekaterinburg dorthin, welche ich im Folgenden aus Gründen „Person3“ nennen werde. Vor dem Bodemuseum an der Berliner Museumsinsel twitterte ich:
Was ich heute künstlerisch vorhatte wird erstmal verschoben, heute gehts wieder in eine #Kunst -ausstellung, heute im #Bodemuseum oder so

Der Ansturm auf die Ausstellung war ganz schön groß.

Stehe in der kollossalen Schlange vorm #Bodemuseum …

Wirklich junge Menschen waren jedoch eine Seltenheit.

So, die Hälfte der Schlange wär dann mal geschafft #Bodemuseum

Die Wartezeit in der Schlange dauerte eine knappe Stunde. (Nun war es 13 Uhr) Mit dem Ticket bekam man aber auch eine Nummer, die eine unbestimmte Einlasszeit besaß.

Haben Tickets, kommen aber erst gegen 4 rein. Minderjährige kommen btw gratis ins #Bodemuseum 😉 #Ätsch

Hach. Da glaubten wir noch tatsächlich, wir würden um vier reinkommen…

Wenn du etwas Geld da hast, kannst du im Berliner Zentrum eins nicht: Verhungern. Die Restaurants und Cafés reihen sich straßenweise aneinander. Es war eine Qual der Wahl, das richtige Restaurant zu finden, in dem wir drei die nächsten 2 Stunden totschlagen konnten.

+++ Wir unterbrechen für eine Restaurantempfehlung+++

Wir fanden schließlich das „Rocco“ direkt am S Bahnhof Hackescher Markt, das sich selbst ein „internationales Restaurant“ nennt. Den Innenraum muss man wohl ohne jede Ordnung mit dem Schnickschnack von fünf Schlössern gefüllt haben. Anders ist die chaotisch-interessante Einrichtung gar nicht zu erklären. Atmosphäre hatte das allemal und die Fressalien (mit Preisen um die 12-17Eur) waren auch sehr anständig. Empfehle ich gerne weiter.

+++ Fortzsetzung des Blogeintrags +++

Wir kamen gegen halb vier zurück zum Bodemuseum, um auf dem dort angebrachten Monitor die neuste Entwicklung der Einlasszeiten zu verfolgen.

Der Einlass ins #Bodemuseum verzögert sich um weitere 2Stunden 😉

Anscheinend hatte das Museum einfach ganze Gruppen eingeschleust, weswegen es mit den Einlassnummern mehr schlecht als recht vorangehen wollte. Das Personal schätzte, dass unsere Nummern in so zwei Stunden dran kommen sollten.
Wir nahmen das hin und nahmen es uns zum Anlass, beim Galeria Kaufhof am Alexanderplatz einzukaufen. Auf dem Weg wurde ich auf einen Laden aufmerksam, in den ich auf jeden Fall einmal mit Geld zurückkehren werde.

+++ Wir nerven den Leser wegen einer Shopempfehlung +++

„Bambus Dreams“, scheinbar ein Oriental+Esoterikladen, findet man, wenn man vom Hackeschen Markt her auf den unübersehbaren Fernsehturm zugurkt. Dort findet man alles, das ein Mensch braucht, um seinen eigenen Tempel einzurichten. Riesige Buddhas, Weihrauch, Esoschmuck und Masken. Jede Menge riesiger dämonisch-gruseliger dunkler Holzmasken. Ich hätte sie am liebsten alle mitgenommen. Solche Läden und Kunstartikel/Schreibwarenläden sind die einzigen Einrichtungen, in denen ich in einen Kaufrausch verfallen könnte. Wenn ich denn Geld hätte. Auch exotische Gemälde und ausgefallene Skulpturen sind in „Bambus Dreams“ zu finden.

+++ Und weiter geht’s +++

Auf geht’s in den Galeria Kaufhof – ein Ort, an dem von Fresskram bis Anziehkram stockweise alles zu haben ist. Ich bin kein linker oder antikapitalistischer Mensch, aber in solchen Läden kommt mir das Würgen. Alles, was ich dort um mich sehe, ist eine verblödende Scheinwelt, die Menschen ein Lebensziel als reiner Exzessivkonsument nahelegt. Zu mehr sind die „Individuen“ der heutigen Durchschnittsgesellschaft ja scheinbar auch nicht gut.

Während die anderen zwei Drittel der Gruppe nach Markenmode (*ächz*) Ausschau hielten, wurde ich ordnungsgemäß angeleint, durfte mich irgendwo hinsetzen und zeichnen. Während ich mir hundert bessere Dinge einfallen lasse, die ich mit Geld anstellen könnte, als es für Markenmode zu verprassen, zeichne ich insgesamt drei Hände, drei Köpfe, zwei Körper, ein Bein und eine Löwin, ehe ich wieder aufgesammelt werde.

Zwei Stunden später am Museum:

Yay, Einlass ins #Bodemuseum verzögert sich nochmal! Eine Person der dreierGruppe hat nun aufgegeben und fährt heim.

Das ganze verschiebt sich also nochmal auf unbestimmte Zeit, da das Museum scheinbar wieder ganze Gruppen reingelassen hat, anstatt das mit den Ticketkäufern zu tun. Nun ist es halb sechs. Seit dem Ticketkauf also rund 5einhalb Stunden statt der versprochenen 2-2einhalb. Ich und Lieblingstante beschließen, durchzuhalten und nehmen die Herausforderung, die der Besuch einer Kunstausstellung am Bodemuseum nunmal ist, an.

Wir begleiteten noch Person3 zu ihrem Gleis an der Friedrichstraße und wollten zu zweit gerade zu nem anderen, von dem aus wir wieder zum Hackeschen Markt fahren konnten, gehen, als ich plötzlich und ohne Vorwarnung von einer Person umarmt wurde, die ich – wie sich zum Glück wenige Augenblicke später herausstellte – kannte:

Es war die liebe Amy von DiamondOfTears, die mich da so erschreckt hat. Wir sagten uns lieb Hallo, sie bedankte sich für die Monsterchen, die ich ihr gemalt hatte. Sie fragte uns, wie die Ausstellung denn gewesen ist und wunderte sich, warum wir noch gar nicht reingekommen sind.

Bis 18 Uhr bleiben ich und Lieblingstante im „Ampelmann“, ein kleines buntes Café, das eine Kooperation mit dem Bodemudeum eingegangen ist: Die neusten Warte/Einlasszeiten werden auch hier auf einem Monitor angezeigt. Die neusten Daten sagen einen Einlass in frühestens 2 Stunden voraus. Da wir mittlerweile doch zu müde von alldem sind, um nochmal bis 20 Uhr oder mehr zu warten( und dabei zu risikieren, dass wir überhaupt nicht reinkommen – das Museum schließt um 22Uhr und die Tickets wären am nächsten Tag nicht mehr gültig), kehren wir zum Museum zurück, um unsere Tickets rückerstatten zu lassen.

Nach insgesamt 6 Stunden Warten geben wir auf und gehn hoim. Besuch ner Ausstellung im #Bodemuseum ? – fast unmöglich. Abzuraten.

„Schade, meint Lieblingstante, „Ich hätte doch so gern die Dame mit dem Hermelin gesehen.“ Sie war dafür extra aus Magdeburg angreist.

Dort treffen wir ein wahrscheinlich verheiratetes Paar Kunstliebhaber und erfahren ihre Geschichte. 400 Kilometer weit seien sie aus Bielefeld angereist, um die Ausstellung zu sehen. Um 9 Uhr hatten sie hier schon vorbeigeschaut. Dabei hätten ihnen die Museumsangestellten geraten, am Abend wiedergekommen. Tatsächlich aber war der Ticketverkauf bereits um 4 Uhr eingestellt worden. Nun standen sie da, ohne die Möglichkeit, noch reinzukommen, weil sie am nächsten Tag bereits abreisten. Da hatten wir eine Idee: Wir könnten doch unsere Tickets, mit denen sie um 20/21 Uhr reinkommen könnten, an sie weiterverkaufen. Das Problem: Eine der Karten, meine, war eine Kinderkarte.

Wir gingen zum Infostand, wo sich bereits eine kleine Schlange derer gebildet hatte, die ihre Karten umtauschen wollten. Die Angestellte jedoch sah keine Möglichkeit, die Kinderkarte (auch für Geld) zu einer vollwertigen aufzuwerten und ließ, als der nun etwas verärgerte Mann nach dem Namen ihres Vorgesetzten fragte, die Jalusien runterknallen. „Wenn das mein Club erfährt“, meint er fassungslos. Eine andere Mitarbeiterin weist ihn darauf hin, das man eine Beschwerde verfassen könnte. Der Mann beteuert, das bringe nichts und verlangte die Namen dr Veranntwortlichen. Er habe Möglichkeiten. (Hui)

An dieser Stelle verabschieden wir uns vom dem Pärchen, wünschen ihnen viel Glück und fahren heim.

Die Krönung des Tages war die Aussage einer Kellnerin im „Ampelmann“-Café, sie würde hier Tag für Tag frustrierte Ausstellungsbesucher antreffen, die ebenfalls Stunden warten mussten und an der miserablen Organisation des Bodemuseums verzweifelten.

Auch wenn es im Endeffekt kein reines Desaster war – immerhin übersteht man mit den richtigen Leuten ja alles und ich bin um viele Buchtipps reicher geworden – ob ihr euch für solche Kunst interessiert oder nicht (wahrscheinlich eher nicht) – geht nicht in „Gesichter der Renaissance“.

Ihr kommt einfach nicht rein.
 

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Erste #YUC3 – Impressionen

Veröffentlicht am Montag, 3 Oktober, 2011 um 1:18 von Athari.
Kategorien:Athari, YUC.

Guten Morgen liebe Kinder!

Gefühlt ist es noch Sonntag, der 2.te, theoretisch schon Montag, der 3.te Oktober 11. Gerade die richtige Zeit, um ein paar #yuc – Eindrücke rauszuhauen. Auf der einen Seite ist man fast froh, dass der #yuc schon vorbei ist. Frische Filmmotivation und massenweise Informationen schüren das Verlangen, den eigenen Channel (wenn eingefroren/Videopause) wieder aufleben zu lassen und man will so schnell es geht damit anfangen.

Auf der anderen Seite will man noch gar nicht so recht glauben, dass es morgen nicht noch weiter geht. Da man sich unter den Yuccern, ob Erstling oder Veteran, sofort wie in einer großen Familie voller Gleichgesinnte fühlt, nimmt sie wohl irgendein Teil des Gehirns schnell für selbstverständlich. Ein Eindruck, der morgen/heute schon enttäuschend sein wird und sich beim nächsten Yuc haargenau so wiederholen wird.

(Ich will mich kurz fassen.) Die elementaren Bestandteile des Yuc blieben wie gewohnt die Vorträge und das Schließen von Kontakten, sei es für Freundschaft, Kollaboration oder Promotion (oder ne Mischung aus allem).

Theclavinover hat sich auf dem #yuc3 sehr souverän benommen. Nicht so wie andere „TopYoutuber“, die mal den #yuc2 besucht und sich dort vom unbekannten Fußvolk abgeschottet hatten. Stattdessen verbreitete er Lacher und gute Laune und war auch für die spontanen Gruppenumarmungen zu haben.
(Mein Lieblingsspruch zu Theclavinover: „Mehr Stimmen als die FDP“. Ist mir auf dem Klo eingefallen.)

Und heute gab es noch heiße Bratwurst umsonst. Aber ohne Pappe oder Brot für die ganz harten Kerle.

Das sollte für einen spontanen Beitrag zum #yuc3 reichen. Beste Gtüße aus Kassel, zwei Enten namens Gabi aka Athari

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