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Zeichnungen? Zeichnungen.

Veröffentlicht am Freitag, 11 April, 2014 um 1:35 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Zeichnungen.

Hallo liebe Kinder. Hier mein neustes Video, das alles zeigt, das ich im Monat März dieses Jahres gezeichnet habe. Ich mache solche Bilanzvideos nun seit Januar, aber auf dieses hier bin ich besonders stolz. Dieses Mal sind nicht nur Skizzen auf Papier zu sehen, sondern auch digitale Zeichnungen und gepinselte Angelegenheiten.

Viel Spaß!

 

 

Und falls Ihr Lust auf mehr davon habt, schaut entweder immer am Monatsanfang auf meinem Kanal vorbei oder seht euch die Videos vom Januar und Februar an. Wenn ihr genau hinseht, seht Ihr ja so wie ich, dass es ein paar Veränderungen/Entwicklungen gegeben hat.

 

Beste Grüße, Athari aka der Kosmos und alle Zeit der Welt, symbolisert durch einen alten Stiefel, der einen mächtigen Wasserfall hinabstürzt.

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Ein paar Gedanken zum Aktzeichnen

Veröffentlicht am Donnerstag, 30 Januar, 2014 um 11:59 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Freizeit, Zeichnungen.

Hallo liebe Kinder, ich hab hier schon viel zu lang nichts mehr geschrieben, also kommt hier ein neuer Beitrag von mir.

Letzten Sommer war ich noch arg gegen die Idee, zu Aktzeichenkursen zu gehen. Das könne man sich doch nicht leisten und sei dazu völlig unnötig, denn immerhin laden viele Menschen entsprechende Bildlein ins Internet hoch – gerade für lernende Künstler, das heißt verschiedene Posen aus mehreren Winkeln etc..

Dabei kamen unter anderem solche Bilder heraus.

Aktstudien nach Fotos, nebst desinteressierten Katztiers, das mit Namen Taigi heißt

Bei einer Mappenberatung an meiner Traumuni jedoch bemerkten die Dozenten sofort, dass ich von Fotovorlagen abgezeichnet hatten. Ihr Rat: Ich solle mehr von echten Menschen abmalen, so lerne man das viel besser.

Was also tun? Günstige Angebote gab es auf den ersten Blick nicht, Angebote der Volkshochschulen gingen von 100 Euro pro Wochenende aufwärts! Einige rieten mir, ich solle meine Freunde fragen, ob sie nicht nackt Modell stehen wollten, aber das ging mir dann doch so weit.

Nun, nach etwas längerer Suche fand ich dann schließlich bezahlbares. Dabei kann man meistens mit 5 Euro die Stunde rechnen. Hier ein paar Beispiele, was in Berlin so angeboten wird.

http://www.aktsalon.de/angebot_d.html
http://www.kunstgut.com/preise.htm
http://www.aktinstitut.de/fees/
http://www.parkgalerie-berlin.de/Atelierprogramm.htm#Akt
http://www.drsketchy-berlin.de/
http://www.bz-berlin.de/kultur/kunst/kunstkurse-mit-aktmodel-und-whiskey-article1660845.html

Bei den ersten drei Orten war ich schon mal gewesen und zu zwei von diesen gehe ich immernoch wöchtentlich hin.

Der erste Abend war für mich erstmal zeichnerisch ein Fall auf die Schnauze, die Posen dauerten nur 12 Minuten und das kam mir damals noch viel zu kurz vor. (Für die Sachen zuhause hab ich mindestens ne halbe Stunde gebraucht!) Aber bereits beim zweiten Abend ging das schon besser, obwohl (oder gerade weil) die Posen da viel kürzer waren – teilweise sogar nur eine Minute lang. Die Hände schmerzen davon – aber man lernt sehr viel.

(Ergebnisse meines zweiten Aktzeichnen-Abends)
Ergebnisse meines zweiten Aktzeichnen-Abends

(Ergebnisse nach einem halben Monat, mit 2 Besuchen die Woche)
Ergebnisse nach einem halben Monat (mit 2 Besuchen die Woche)

Der Lerneffekt ist einfach enorm und ich bereue es sehr, dass ich nicht schon ein halbes Jahr eher damit angefangen habe. Wer professionell zeichnen will, kommt am Aktzeichnen einfach nicht vorbei. So schreibt der Animator Richard Williams , dass man, selbst wenn man lediglich vorhat, Cartoon-Karnickel zu animieren, Aktzeichnen beherrschen muss. Einer der besten Zeichner, mit dem ich mich an einem dieser Zeichenabende mal unterhalten habe, meinte: Man lernt dabei, zu sehen.

Besonders hat es mir das Aktsalon angetan. In ruhiger Atmosphäre zeichnen da sowohl Anfänger als auch Profis, die so gut sind, dass sie schon Bücher darüber herausbringen könnten (aber sich bei derartigen Komplimenten immer seehr bescheiden geben). Sowohl Menschen, die sich das Kreative zum Beruf gemacht haben oder das noch machen wollen, als auch welche, die es als Hobby tun. Die Atmosphäre ist super, beim Zeichnen spielt abwechslungsreiche Musik, in den Pausen gibt es für alle Kekse und Tee und da man sofort ein gemeinsames Gesprächsthema hat lernt man jedes Mal neue Leute kennen. Die Models ziehen sich dann kurz wieder an und schauen sich mit einem Lächeln auf dem Gesicht einige Bilder an. Man sieht an jedem Tisch andere Techniken – Stifte, Kohle, Tinte, stinknormale Filzstifte, Pinsel und Aquarellfarben, und einer malt sogar auf einem Tabletcomputer. Alles in allem ziemlich inspirierend.

Und an die Nacktheit gewöhnt man sich auch ziemlich schnell. Irgendwann geht das so weit, dass man mit jemandem ganz normal Smalltalken kann – während der sich gerade nach einer Pause auszieht – und es einfach völlig egal ist.

Das dazu. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in diese merkwürdige Welt geben. Wer es ausprobieren will – beim Aktsalon kostet ein Probeabend 5 Euro.

Beste Grüße, Athari alias zwei Enten namens Gabi oder auch ein ordinärer Holzschemel in einer Berghütte, deren kleinstes Fenster gen Westen zeigt und sich viele Gedanken über das Universum macht.

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Bescherung mit drei Köpfen

Veröffentlicht am Donnerstag, 27 Dezember, 2012 um 18:25 von Athari.
Kategorien:Athari, Zeichnungen.

Hallo liebe Kinder, könnt Ihr euch ein Wesen mit drei Köpfen, zwei Rümpfen, zwei Armen und sechs Beinen vorstellen? Nein? Gleich schon, denn der irre Zensurium hat so ein Viech aus Ton (aus verdammtem TON!!!) erschaffen. Genaueres seht ihr unter anderem in diesem Video:

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Wie „Stille Post“ auf Papier – Von aggressiven Kartoffeln und Tempelrittern

Veröffentlicht am Sonntag, 26 Februar, 2012 um 16:25 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Freizeit, Zeichnungen.

Guten Tag liebe Kinder.

Heute werde ich euch ein Spiel vorstellen, mit dem sich in der Gruppe Langeweile gut überbrücken lässt. Kommen wir zu den Regeln:

  •  Die Spieleranzahl muss mindestens 3 sein und ist nach oben hin offen.
  •  Man nehme DIN A4-Blätter, die man der Länge nach in zwei Hälften schneidet oder reißt. Jeder Spieler erhält eine Blatthälfte und einen Stift.
  • Jeder Spieler schreibt oben auf seiner Hälfte einen Satz, z.B. „Tante Erna kauft ein.“, „Klein-Lieselotte hat diesen Mann wirklich nicht getötet.“ oder was auch immer euch einfällt. Wichtig ist, dass es eine sichtbare Handlung ist, die sich optisch darstellen lässt. Sätze wie „a²+b²=c²“ stehen daher nicht zur Auswahl.
  • Die Blatthälften werden im oder gegen den Uhrzeigersinn weitergereicht.
  • Jeder Spieler zeichnet, was auf seine/ihrer neuen Blatthälfte steht, unter den Satz. (An die, die jetzt denken „Gottogott, ich kann doch gar nicht zeichnen!“, keine Angst. Je schlechter die Zeichnung, desto besser.)
  • Dann knickt man den Satz über dem fertigen Bild nach hinten ab, sodass nur noch die Zeichnung zu sehen ist.
  • Weiterreichen des Blattes.
  • Wer nun eine Zeichnung vor sich liegen hat, schreibt darunter, was er darauf sieht, und knickt das Bild nach hinten, sodass nur noch der Satz zu sehen ist. Der nächste darf dann wieder zeichnen und so weiter…
  • Das wird solange wiederholt, bis die Blätter voll sind.
  • Dann werden alle Blätter auf einmal wieder ausgeklappt.
  • ???
  • Profit.

Nein, der Lohn des ganzen besteht natürlich in den Lulz. Die Erfolgsquote ist dabei hoch, egal ob es sich um die Leute vom YumeeBerlin oder um einen Latein-Leistungskurs handelt. Unten findet ihr einige Beispiele. Sollte euer Interesse geweckt sein, probiert es ruhig einmal aus.  Und uploaded die Ergebnisse 😉 .

 

Und: Fällt jemandem von euch vielleicht ein besserer Name als „Das Satz-Bild-Spiel“ dafür ein?

 

Beste Grüße, Athari oder Zwei Enten Namens Gabi

 

 

 

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Hässlich? – Selbstmord! – Eine Twittergeschichte

Veröffentlicht am Mittwoch, 23 November, 2011 um 14:55 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Freizeit, Twitter.

Guten Tag liebe Kinder.

Ich habe heute sehr wahrscheinlich Pink Fluffy’s Tag verdorben, aber man erwartet echt nicht jeden Tag, auf Twitter so etwas zu lesen.

Screenshot von Fluffy's Tweets. Inhalt Tweet1: grad hässliche Menschen gesehen.. ja, ich weiß, kann sicher keiner malen.. aber wozu gibt es denn bitte Selbstmord!!!(...); Inhalt Tweet2: und wenn ich hässlich sage, meine ich menschenunwürdig abgrundtief grauenhaft hässlich!! bin da ja normal echt tolerant.. aber sowas.. igitt

Hässliche Menschen sollen also Selbstmord begehen? Eine höchst fragwürdige Aussage.

Ich hab persönlich nichts gegen Pink_Fluffy. Wie der Screenshot zeigt, folge ich ihr, und folge ihr immer noch. Ich bin jetzt niemand, der losschreit: „Mann die Fluffy die ist voll asozial, ich entfolg die jetzt, macht alle mit“. Stattdessen hab ich die betreffenden Tweets an meine paar 130 Follower retweetet und darüber getwittert. Wie erwartet äußerten sich die ersten meiner Follower dazu, die ersten Antworten kamen bei Pink_Fluffy an, die sich darauf hin sehr verärgert zu Wort meldete. Man dürfe das doch nicht so ernstnehmen. „Get a life“ hieß es auch. Mehr werde ich von ihr nicht zitieren, da an ihren Äußerungen klar und deutlich die Art Wut erkennbar ist, die einen dazu veranlasst, Dinge von sich zu geben, die man hinterher vielleicht bereut. (In dem Fall, ihre Kritiker einfach als dumm zu bezeichnen.) Eine Followerin von ihr bestätigte, dass sie manchmal zur „Rage_Fluffy“ werden kann. Ist es denn nicht auch moralisch fragwürdig von mir, wenn ich zulasse, dass ein Mensch in diesem Zustand dem Zorn des Internets ausgeliefert ist? Habe ich Fluffy digital ans Messer geliefert?

Sehr wahrscheinlich hasst Pink_Fluffy mich jetzt. Das habe ich mit Bedauern in Kauf genommen, als ich über ihre heutigen Tweets getwittert habe. Aber ich hätte das bei jeder Person getan und hab da keine Ausnahme gemacht. Ja, ich wollte einen Shitstorm. Vom ganzen Herzen sogar.

Auch wenn so ein Shitstorm noch nicht ganz erfolgt sind, klare Symptome zeigen sich bereits: Kritiker, die mein Entsetzen über die betreffenden Tweets teilen, die kommentieren und verbreiten; beleidigende Antworten sowohl von der kritisierten Person als auch von Kritikern (beides absolut nicht wünschenswert); der Einsatz von Fanboys (immerhin hat Pink_fluffy um die fast 1000 Follower)… Eine öffentliche und infantile Streitausstragung, wie man sie unter einem Shitstorm versteht.

Nun, so infantil hab ich es nicht gewollt, aber das ließ sich nicht vermeiden. Was Pink_Fluffy meiner Meinung nach tun sollte: Sich, nachdem sie sich wieder beruhigt hat, hinstellen und sich für die beiden Tweets entschuldigen. Das wäre in meinen Augen sehr aufrichtig und respektvoll von ihr. Das ist die Reaktion, die ich von ihr, seid ich die betreffenden Tweets gelesen habe, erwarte.

Man kann es für Übertreibung halten. Nicht umsonst hab ich meiner Twitterprofilbeschreibung „unausstehliche Miesepeterin“ drin stehen. Es ist nicht meine Absicht, Pink_Fluffy etwa mit Fackeln und Mistgabeln aus Twitter jagen zu wollen. Ich möchte, dass sich die Angelegenheit auf vernünftige Weise klärt. Wenn Pink_Fluffy die beiden Tweets nicht ernst gemeint hat, sollte sie das auch bitte auch in ihrem Interesse klarstellen und sich von den Äußerungen distanzieren.

Wahrscheinlich steh ich nun als Spaßbremse da, die etwas gegen freie Meinungsäußerung hat. Wenn die beiden Tweets in dem Fall nur Spaß waren, dann kamen sie so nicht rüber und waren sehr unglücklich formuliert, weil sie von labilen Menschen auf eine gefährliche Weise ernst genommen werden könnten. Neben all dem Nichternstgemeintsein dahinter – ein wenig Taktgefühl kann nicht zu viel verlangt sein.

Vielleicht kann mir Pink_Fluffy dann auch eines Tages verzeihen. Wer weiß. Darf ich ja nicht mehr so einfach erwarten denk ich mal.

Beste Grüße aus Berlin, Athari mit dem Hut

/Edit: Ein Twitterer namens SignorMacchina schreibt soeben: „Wer mit hin und wieder deftigen Sprüchen nicht umgehen kann, hat hier nicht wirklich was zu suchen…“
Nunja, wer mit Kritik nicht umgehen kann, wohl genauso wenig, oder? Nur um darauf mal einzugehen.
/2.Edit: Alles was ich wollte, war jemandem vor Augen zu führen, was er geschrieben hat. Nicht mehr und nicht weniger. Ist das zu verurteilen? Viele Twitterer behaupteten, den Tweet solle man nicht ernst nehmen, es sei nur ein Spruch – dann erklärt mir bitte: Was genau soll an „grad hässliche Menschen gesehen.. ja, ich weiß, kann sicher keiner malen.. aber wozu gibt es denn bitte Selbstmord!!!“ lustig sein? Wo ist die Pointe? Ist da nämlich keine, bleibt nichts als ein sehr sehr hässlicher Tweet. Vielleicht haben die meisten die Stelle meines Blogs überlesen, die Tweets seien „sehr unglücklich formuliert, weil sie von labilen Menschen auf eine gefährliche Weise ernst genommen werden könnten.“ Ich ergänz das mal auf eine ehrliche Weise. Diese Tweets haben MICH tief getroffen und verletzt und die Tatsache, dass Pink_Fluffy sich noch nicht davon distanziert hat, sondern nach Lust und Laune weiter den schöneren Dingen des Lebens frönt, anstatt sich auch nur einen Dreck darum zu scheren, schockiert mich nach wie vor. Tatsache ist: Ich bin manchmal leicht zu verletzen und kann nichts dagegen tun. Der Schlussfolgerung von Fluffy’s treuen Fans nach bin ich damit zu ignorieren, dumm und in Listen wie „Kopf>Tisch“ und „Leute, deren Account gesperrt gehört“. Herzlichen Dank.

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Gesichter der Renaissance für alle – NOT

Veröffentlicht am Montag, 10 Oktober, 2011 um 10:39 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Freizeit.

Es riecht nach Gurken. Ich sitze kauend vor meinem Netbook und versuche, den Din A3-Scanner vor mir dazu zu bringen, eine zwei Tage alte surreale Bleistiftzeichnung einzuscannen. Meine Lieblingstante, die gerade zu Besuch in Berlin ist, fragt mich im vorrübergehen: „Hast du deinen Kommentar [sie meint diesen Blogeintrag] schon geschrieben?“ – „Das mache ich heute noch“, entgegne ich. „Ich auch“, sagt sie etwas bitter und geht von dannen.

Es geht um gestern, Freitag den 7.Oktober 2010. Bis zum 20.November findet in Berlin im sog. Bodemuseum (was auch immer Bode heißt) die Kunstausstellung „Gesichter der Renaissance“ statt, wo auch ein Werk von Leonardo da Vinci, „Die Dame mit dem Hermelin“ zu sehen ist – ein wahres Highlight für Kunstkenner (zu denen ich mich nicht zähle). (Hintergrundlinks findet ihr hier und hier)

Ich und Lieblingstante wollten mit einer Bekannten aus Jekaterinburg dorthin, welche ich im Folgenden aus Gründen „Person3“ nennen werde. Vor dem Bodemuseum an der Berliner Museumsinsel twitterte ich:
Was ich heute künstlerisch vorhatte wird erstmal verschoben, heute gehts wieder in eine #Kunst -ausstellung, heute im #Bodemuseum oder so

Der Ansturm auf die Ausstellung war ganz schön groß.

Stehe in der kollossalen Schlange vorm #Bodemuseum …

Wirklich junge Menschen waren jedoch eine Seltenheit.

So, die Hälfte der Schlange wär dann mal geschafft #Bodemuseum

Die Wartezeit in der Schlange dauerte eine knappe Stunde. (Nun war es 13 Uhr) Mit dem Ticket bekam man aber auch eine Nummer, die eine unbestimmte Einlasszeit besaß.

Haben Tickets, kommen aber erst gegen 4 rein. Minderjährige kommen btw gratis ins #Bodemuseum 😉 #Ätsch

Hach. Da glaubten wir noch tatsächlich, wir würden um vier reinkommen…

Wenn du etwas Geld da hast, kannst du im Berliner Zentrum eins nicht: Verhungern. Die Restaurants und Cafés reihen sich straßenweise aneinander. Es war eine Qual der Wahl, das richtige Restaurant zu finden, in dem wir drei die nächsten 2 Stunden totschlagen konnten.

+++ Wir unterbrechen für eine Restaurantempfehlung+++

Wir fanden schließlich das „Rocco“ direkt am S Bahnhof Hackescher Markt, das sich selbst ein „internationales Restaurant“ nennt. Den Innenraum muss man wohl ohne jede Ordnung mit dem Schnickschnack von fünf Schlössern gefüllt haben. Anders ist die chaotisch-interessante Einrichtung gar nicht zu erklären. Atmosphäre hatte das allemal und die Fressalien (mit Preisen um die 12-17Eur) waren auch sehr anständig. Empfehle ich gerne weiter.

+++ Fortzsetzung des Blogeintrags +++

Wir kamen gegen halb vier zurück zum Bodemuseum, um auf dem dort angebrachten Monitor die neuste Entwicklung der Einlasszeiten zu verfolgen.

Der Einlass ins #Bodemuseum verzögert sich um weitere 2Stunden 😉

Anscheinend hatte das Museum einfach ganze Gruppen eingeschleust, weswegen es mit den Einlassnummern mehr schlecht als recht vorangehen wollte. Das Personal schätzte, dass unsere Nummern in so zwei Stunden dran kommen sollten.
Wir nahmen das hin und nahmen es uns zum Anlass, beim Galeria Kaufhof am Alexanderplatz einzukaufen. Auf dem Weg wurde ich auf einen Laden aufmerksam, in den ich auf jeden Fall einmal mit Geld zurückkehren werde.

+++ Wir nerven den Leser wegen einer Shopempfehlung +++

„Bambus Dreams“, scheinbar ein Oriental+Esoterikladen, findet man, wenn man vom Hackeschen Markt her auf den unübersehbaren Fernsehturm zugurkt. Dort findet man alles, das ein Mensch braucht, um seinen eigenen Tempel einzurichten. Riesige Buddhas, Weihrauch, Esoschmuck und Masken. Jede Menge riesiger dämonisch-gruseliger dunkler Holzmasken. Ich hätte sie am liebsten alle mitgenommen. Solche Läden und Kunstartikel/Schreibwarenläden sind die einzigen Einrichtungen, in denen ich in einen Kaufrausch verfallen könnte. Wenn ich denn Geld hätte. Auch exotische Gemälde und ausgefallene Skulpturen sind in „Bambus Dreams“ zu finden.

+++ Und weiter geht’s +++

Auf geht’s in den Galeria Kaufhof – ein Ort, an dem von Fresskram bis Anziehkram stockweise alles zu haben ist. Ich bin kein linker oder antikapitalistischer Mensch, aber in solchen Läden kommt mir das Würgen. Alles, was ich dort um mich sehe, ist eine verblödende Scheinwelt, die Menschen ein Lebensziel als reiner Exzessivkonsument nahelegt. Zu mehr sind die „Individuen“ der heutigen Durchschnittsgesellschaft ja scheinbar auch nicht gut.

Während die anderen zwei Drittel der Gruppe nach Markenmode (*ächz*) Ausschau hielten, wurde ich ordnungsgemäß angeleint, durfte mich irgendwo hinsetzen und zeichnen. Während ich mir hundert bessere Dinge einfallen lasse, die ich mit Geld anstellen könnte, als es für Markenmode zu verprassen, zeichne ich insgesamt drei Hände, drei Köpfe, zwei Körper, ein Bein und eine Löwin, ehe ich wieder aufgesammelt werde.

Zwei Stunden später am Museum:

Yay, Einlass ins #Bodemuseum verzögert sich nochmal! Eine Person der dreierGruppe hat nun aufgegeben und fährt heim.

Das ganze verschiebt sich also nochmal auf unbestimmte Zeit, da das Museum scheinbar wieder ganze Gruppen reingelassen hat, anstatt das mit den Ticketkäufern zu tun. Nun ist es halb sechs. Seit dem Ticketkauf also rund 5einhalb Stunden statt der versprochenen 2-2einhalb. Ich und Lieblingstante beschließen, durchzuhalten und nehmen die Herausforderung, die der Besuch einer Kunstausstellung am Bodemuseum nunmal ist, an.

Wir begleiteten noch Person3 zu ihrem Gleis an der Friedrichstraße und wollten zu zweit gerade zu nem anderen, von dem aus wir wieder zum Hackeschen Markt fahren konnten, gehen, als ich plötzlich und ohne Vorwarnung von einer Person umarmt wurde, die ich – wie sich zum Glück wenige Augenblicke später herausstellte – kannte:

Es war die liebe Amy von DiamondOfTears, die mich da so erschreckt hat. Wir sagten uns lieb Hallo, sie bedankte sich für die Monsterchen, die ich ihr gemalt hatte. Sie fragte uns, wie die Ausstellung denn gewesen ist und wunderte sich, warum wir noch gar nicht reingekommen sind.

Bis 18 Uhr bleiben ich und Lieblingstante im „Ampelmann“, ein kleines buntes Café, das eine Kooperation mit dem Bodemudeum eingegangen ist: Die neusten Warte/Einlasszeiten werden auch hier auf einem Monitor angezeigt. Die neusten Daten sagen einen Einlass in frühestens 2 Stunden voraus. Da wir mittlerweile doch zu müde von alldem sind, um nochmal bis 20 Uhr oder mehr zu warten( und dabei zu risikieren, dass wir überhaupt nicht reinkommen – das Museum schließt um 22Uhr und die Tickets wären am nächsten Tag nicht mehr gültig), kehren wir zum Museum zurück, um unsere Tickets rückerstatten zu lassen.

Nach insgesamt 6 Stunden Warten geben wir auf und gehn hoim. Besuch ner Ausstellung im #Bodemuseum ? – fast unmöglich. Abzuraten.

„Schade, meint Lieblingstante, „Ich hätte doch so gern die Dame mit dem Hermelin gesehen.“ Sie war dafür extra aus Magdeburg angreist.

Dort treffen wir ein wahrscheinlich verheiratetes Paar Kunstliebhaber und erfahren ihre Geschichte. 400 Kilometer weit seien sie aus Bielefeld angereist, um die Ausstellung zu sehen. Um 9 Uhr hatten sie hier schon vorbeigeschaut. Dabei hätten ihnen die Museumsangestellten geraten, am Abend wiedergekommen. Tatsächlich aber war der Ticketverkauf bereits um 4 Uhr eingestellt worden. Nun standen sie da, ohne die Möglichkeit, noch reinzukommen, weil sie am nächsten Tag bereits abreisten. Da hatten wir eine Idee: Wir könnten doch unsere Tickets, mit denen sie um 20/21 Uhr reinkommen könnten, an sie weiterverkaufen. Das Problem: Eine der Karten, meine, war eine Kinderkarte.

Wir gingen zum Infostand, wo sich bereits eine kleine Schlange derer gebildet hatte, die ihre Karten umtauschen wollten. Die Angestellte jedoch sah keine Möglichkeit, die Kinderkarte (auch für Geld) zu einer vollwertigen aufzuwerten und ließ, als der nun etwas verärgerte Mann nach dem Namen ihres Vorgesetzten fragte, die Jalusien runterknallen. „Wenn das mein Club erfährt“, meint er fassungslos. Eine andere Mitarbeiterin weist ihn darauf hin, das man eine Beschwerde verfassen könnte. Der Mann beteuert, das bringe nichts und verlangte die Namen dr Veranntwortlichen. Er habe Möglichkeiten. (Hui)

An dieser Stelle verabschieden wir uns vom dem Pärchen, wünschen ihnen viel Glück und fahren heim.

Die Krönung des Tages war die Aussage einer Kellnerin im „Ampelmann“-Café, sie würde hier Tag für Tag frustrierte Ausstellungsbesucher antreffen, die ebenfalls Stunden warten mussten und an der miserablen Organisation des Bodemuseums verzweifelten.

Auch wenn es im Endeffekt kein reines Desaster war – immerhin übersteht man mit den richtigen Leuten ja alles und ich bin um viele Buchtipps reicher geworden – ob ihr euch für solche Kunst interessiert oder nicht (wahrscheinlich eher nicht) – geht nicht in „Gesichter der Renaissance“.

Ihr kommt einfach nicht rein.
 

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Erste #YUC3 – Impressionen

Veröffentlicht am Montag, 3 Oktober, 2011 um 1:18 von Athari.
Kategorien:Athari, YUC.

Guten Morgen liebe Kinder!

Gefühlt ist es noch Sonntag, der 2.te, theoretisch schon Montag, der 3.te Oktober 11. Gerade die richtige Zeit, um ein paar #yuc – Eindrücke rauszuhauen. Auf der einen Seite ist man fast froh, dass der #yuc schon vorbei ist. Frische Filmmotivation und massenweise Informationen schüren das Verlangen, den eigenen Channel (wenn eingefroren/Videopause) wieder aufleben zu lassen und man will so schnell es geht damit anfangen.

Auf der anderen Seite will man noch gar nicht so recht glauben, dass es morgen nicht noch weiter geht. Da man sich unter den Yuccern, ob Erstling oder Veteran, sofort wie in einer großen Familie voller Gleichgesinnte fühlt, nimmt sie wohl irgendein Teil des Gehirns schnell für selbstverständlich. Ein Eindruck, der morgen/heute schon enttäuschend sein wird und sich beim nächsten Yuc haargenau so wiederholen wird.

(Ich will mich kurz fassen.) Die elementaren Bestandteile des Yuc blieben wie gewohnt die Vorträge und das Schließen von Kontakten, sei es für Freundschaft, Kollaboration oder Promotion (oder ne Mischung aus allem).

Theclavinover hat sich auf dem #yuc3 sehr souverän benommen. Nicht so wie andere „TopYoutuber“, die mal den #yuc2 besucht und sich dort vom unbekannten Fußvolk abgeschottet hatten. Stattdessen verbreitete er Lacher und gute Laune und war auch für die spontanen Gruppenumarmungen zu haben.
(Mein Lieblingsspruch zu Theclavinover: „Mehr Stimmen als die FDP“. Ist mir auf dem Klo eingefallen.)

Und heute gab es noch heiße Bratwurst umsonst. Aber ohne Pappe oder Brot für die ganz harten Kerle.

Das sollte für einen spontanen Beitrag zum #yuc3 reichen. Beste Gtüße aus Kassel, zwei Enten namens Gabi aka Athari

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Verwirrung um den #YUC3 – Alle Daten, die ich finden kann

Veröffentlicht am Donnerstag, 8 September, 2011 um 16:31 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Yumee.

Es herrscht ein wenig Verwirrung um den 3.YouTube-User-Congress, der diesmal in Kassel stattfinden soll. Schriftlich hab ich die Daten nicht gefunden, alles was man tun kann ist scheinbar, dieses Video aufmerksam durchzuschauen oder JoCognito auf Twitter zu folgen. Was schriftliches zu halte ich jedoch für dringend nötig, daher schreib ich hier mal alles auf, was ich über den #yuc3 weiß.

(Hier einmal Jo’s Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=Bo1rNi8mVu8 )

Zeit:
Samstag und Sonntag, 1+2.Oktober 2011, jeweils von 12-20 Uhr
Ort:
Kassel,
Ing-Schule Kassel, Wilhelmshöher Allee 73 (danke an @AlicieLion)
Diese Ortsangabe ist für mich persönlich noch nicht bestätigt, bitte da um ein klares JA von Jo. Danke.
/Edit: weitere Bestätigung durch @AQuantumCraig und @MacSnider

Wenn ihr mehr wisst, sagt mir Bescheid und ich trags nach. So besteht für mich immernoch die Frage, ob ich Samstag oder schon Freitag losfahren sollte, weil das ganze ja doch früh beginnt. Oder was ratet ihr mir?

Beste Grüße aus der Hauptstadt, Athari mit dem Hut alias zwei Enten namens Gabi alias Athari268

 

Nachtrag Bluedai

Ort und Programm wurde bekannt gegeben

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SPD verteilt Wahlwerbung an Schulen

Veröffentlicht am Mittwoch, 17 August, 2011 um 12:13 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, News.

Guten Morgen, liebe Kinder.

Zwei Enten namens Gabi are not amused. Ganz und gar nicht.

Mittwoch, 17.August2011. Eigentlich ein ganz normaler Schultag. Ich stehe auf, fahre ein wenig Bus, steige aus, gehe zum Schulgebäude und krieg am Eingang am Geländezaun erstmal eine SPD-Broschüre in die Hand gedrückt.. Wartet mal!

Ich hab schon mal Leute vom Gideonbund gesehen, die vorm Schuleingang ihre kleinen grünen Gratisbibeln verteilt haben (die den Schülern fortan als Wurfgeschosse dienten). Ich habe von NPD-lern gehört, die CDs auf Schulgeländen verteilten.

Hat die SPD wirklich diese Art der Werbung nötig?

Meines aufgeschnappten Wissens nach ist politische Werbung auf Schulgelände nicht legal und das aus gutem Grund. Sofort fange ich an, das zu twittern, als mich eine Freundin darauf hinweist, dass es sich bei der Frau, die die Werbung verteilt, um Andrea Kühnemann, die SPD-Kandidatin für Berlin-Lichtenrade handelt. Was?! Ich hätte vielleicht hochschauen sollen, wer mir da Werbung in die Hand drüclt. Ich geh an den Zaun und sehe so unauffällig wie möglich nach: Das gleich neben ihr hängende Wahlplakat, von dem aus ihr Gesicht seit Wochen rumstarrt, macht es sehr einfach, die Frau zu erkennen. Ich bin wirklich unaufmerksam.

Ich sprach eine Lehrkraft darauf an. Ob sie von der SPD-Frau am Eingang wüsste. Sie zeigte sich alles andere als begeistert, als sie das erfuhr und nahm meine Broschüre als Beweis mit (Ein Entsorgungsproblem weniger). Wie sie dann genau gehandelt hat, habe ich nicht mehr mitbekommen. Jedenfalls hat fünf Minuten später eine andere Freundin von mir, als sie Frau Kühnemann eine politische Frage stellen wollte, diese nicht mehr am Gelände getroffen.
(Ich mach einen Edit, sobald ich das Ende der Geschichte weiß.)

Die Meinungen, die ich auf meinen Tweet („Die SPD-Kandidatin für Berlin-Lichtenrade Andrea Kühnemann verteilt Wahlwerbung vor meinem Gymnasium, Frage: Ist das überhaupt legar?“) erhalten haben, sind verschieden. Der eine ist sich auch nicht im Klaren darüber, ein anderer meint, es sei legal, solange Frau Kühnemann sich auch nur einen millimeter vom Schulgelände entfernt befindet, ein Dritter sagt Grenzfall. Ich finde es absurd. Sollte Wahlwerbung nicht auch verboten sein, wenn sie DIREKT an der Grenze (und damit mein ich keine Körperbreite vom Zaun entfernt), DIREKT am Eingang, wo alle Schüler hindurchmüssen und dort DIREKT in die Hände der Schüler gegeben wird? Ich finde das nicht in Ordnung. Was helfen Vorschriften, die die freie Meinungsbildung und unsere Demokratie bewahren sollen, wenn sie so einfach zu umgehen sind?! Und warum hat die SPD so etwas nötig?

Was denkt ihr?

Beste Grüße aus der Hauptstadt, Athari mit dem Hut

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Kritzelspiel für Leute mit Quark im Schädel

Veröffentlicht am Sonntag, 31 Juli, 2011 um 13:10 von Athari.
Kategorien:Athari, Freizeit, Zeichnungen.

Hallo liebe Kinder!
Langeweile kann zu höchst seltsamen Spielideen führen. Und wenn man irgendwo in Griechenland aufm Meer auf irgendeinem Boot festhängt, gibt es an Langeweile keinen Mangel. Also hab ich mit dem kleinen Brüderchen ein Spiel gespielt, für das man nichts als Papier, Stift und einen Haufen besorgniserregender Kreativität braucht.

Es ist simpel: Der Eine wünscht sich ein Bild, das der andere malen muss. Dann darf sich der Zeichner ein neues Bild wünschen und so weiter. Die Zeichnung ist am Besten etwas kleiner, um Papier zu sparen. Von Frosch-Nutten bis zu heiratswütigen Füßen ist an Malaufträgen alles möglich:

 

Es geht weniger um zeichnerische Genauigkeit als die Verwirklichung wirklich kirrer Ideen.
Natürlich geht das auch einen Schritt weiter. Die Extraregel: Die einzelnen Zeichnungen müssen etwas miteinander zu tun haben.
Ein Beispiel seht ihr HIER:
Klickt auf den Link für eine vergrößerte Ansicht.

 

Eine Antilope wurde auf den deprimierten Baum gesetzt, ein Igel verkauft Uhren an meinen Hut. Samara Morgan bietet einer Eule Schutz vor der Regenwolke an, auf der jemand aus irgendeinem Grund sitzt und ein schlaues Huhn kommentiert das gewicht eines vorbeifliegenden Drachen.

Vielleicht ist das nicht jedermanns Sache, aber wenn das nächste Mal GROSSE Langeweile herrscht und ihr Papier und Stift da habt, wisst ihr, was zu tun ist.

Beste Grüße, zwei Enten namens Gabi

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Von sterbenden Welten zu begossenen Menschen

Veröffentlicht am Dienstag, 21 Juni, 2011 um 16:46 von Athari.
Kategorien:Athari, Zeichnungen.

Hallo liebe Kinder!

Jemand, der mich vielleicht die letzten Wochen über auf Twitter aufmerksam folgt, wird auch einmal auf dieses Bild gestoßen sein:

Ancient Goddess Aokka

Mein erstes surreales Gemälde. Titel: Ancient Goddess Aokka oder auch: Aokka, Göttin einer sterbenden Welt.
Beschreibung: Eine postapokalyptische Landschaft, eine zerfallene Burg, eine Treppe, die ins nichts führt, und ein Leuchtturm in der endlosen Wüste. Hinter zwei Bergen gehen drei schwarze Sonnen auf. Davor thront die Göttin dieser Welt, eine vertrocknete mumienartige Gestalt, wie ihre Umgebung auch hat sie ihre besten Tage hinter sich. Sie hockt dort und scheint den menschgemachten Untergang mit einem hämischen Grinsen zu kommentieren. Von ihren Händen träuft Blut, Öl – suchts euch aus – und wird auf dem kargen Wüstenboden zu sauberem Wasser, das in Flüssen fließt – eine neue Chance für die leblose Welt?

Die meisten, die das Bild sahen, empfanden den Gesamteindruck als zu grausam, düster, böse etc… Als meine Eltern die Bleistiftskizze (ohne Landschaft und allem, nur mit der halbnackten Mumie da im Vordergrund) sahen, fragten sie mich, was das ganze soll. Sowas würde sich weder wer irgendwo hinhängen noch etwa kaufen wollen.
Meiner Meinung nach hat Kunst nicht allein den Sinn, hübsch und nett zu sein und allen zu gefallen… Wieauchimmer, das Bild ist nun fertig, in Farbe war das Bild sogar akzeptiert genug, um nun im Treppenhaus des Hauses zu hängen.

Gestern ist nämlich aus Langeweile im Unterricht eine neue Skizze zu einem ähnlichen Bild entstanden.
Die Skizze
Aokka ist auf dieselbe Weise entstanden. Das hier wird, wenn alles gut geht, in den nächsten Wochen „Rebuilding Goddes Igma“ (wenn mir kein besserer Titel einfällt). Wieder wird das Bild symmetrisch – ich mag das. Eine ähnliche Landschaft, auch wenn die Farbgebung nicht so rot/gelb wie im Aokka-Bild wird. Im Himmel schwebt das Igma-Gesicht, das einfach so aus Spaß Menschen als Ohrringe haben wird. Rechts und links im Bild stehen zwei Frauen mit gesenktem Kopf, die einen eingebuddelten (Baum-)Mensch gießen. In der linken Hälfte des Bilds watscheln dazu zwei Pelikane. Die sind zwar noch nicht in der Skizze, aber irgendetwas skurriles musste ja sein.

Daher, mal gucken ob Igma real wird.

Danke fürs Ertragen Lesen und beste Grüße aus Berlin,
Athari
P.S.: Grüßt einen Baum von mir. (Dieser aber muss – ganz wichtig – noch Jungfrau sein.)

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Zenga Zenga, Diktator!

Veröffentlicht am Sonntag, 6 März, 2011 um 13:15 von Athari.
Kategorien:Allgemein, Athari, Netzfund, Zeichnungen.

Ein Lied geht durch die arabische Revolutionswelt und findet Begeisterung, ein Lied, über das selbst der Spiegel und der n-tv schreiben. Es ist als der  „Zenga Zenga Song“ bekannt. Kennt ihr nicht? Nein? Dann ist es höchste Zeit, das nachzuholen:

 

Zu sehen war die zweite Version des Liedes, die auf Wunsch vieler Zuschauer ohne die tanzende Stripperin hochgeladen wurde, die im Original zu sehen ist. Gemeinsam kommen beide Videos auf über 3 Millionen Aufrufe in weniger als zwei Wochen.

Der Kopf dahinter ist ein israelischer Musiker namens Noy Alouche, der auch einen Twitteraccount besitzt.

Den Kommentaren und der Videobeschreibung nach singt Gaddafi in etwa folgendes:

Meter für Meter, Heim für Heim, Haus für Haus, Gasse für Gasse (Zenga Zenga) kommt die Revolution voran.

Ich habe eure Millionen, es ist Zeit zu arbeiten, es ist Zeit zu marschieren, es ist Zeit für den Sieg!

Die Revolutionäre hätten sogar angeblich vor, wenn sie siegen, Zenga Zenga zu spielen.

Mir jedenfalls hat das Lied einen ganz schönen Ohrwurm in den Kopf gesetzt und so dauerte es nicht lange, dass es mich zu nem Bild inspiriert hat.

Beste Grüße vom Reismond aus der Hauptstadt, Athari mit dem Schnabeltier Hut

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